Trainingslager im Oberengadin
Seit Montag bin ich nun im Oberengadin und kann das abwechslungsreiche
Training (skaten, snowboarden, joggen und biken) voll und
ganz genießen. Auch die tollen Wetterverhältnisse
tragen zur positiven Stimmung bei.
Ihr seht, ich kann es mir momentan richtig gut gehen lassen...
Wünsch Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!
Training unter Wettkampfbedingungen:
15.11.2011
Nachdem ich langsam wieder ins Training eingestiegen bin startete
ich am Sonntag bei der Internationalen Radquer-Veranstaltung
in Frenkendorf. Eine intensive Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen
konnte schliesslich nicht schaden. Meine Lungen brannten,
doch mein Körpergefühl war gar nicht mal so schlecht.
Ich erwischte keinen guten Start und gegen Ende des Rennens
verlor ich noch zwei Positionen. Rang 12 war das Endergebnis.
Es gewann Hanka Kupfernagel.
Trainingspause
beendet: 30.10.2011
Nach knapp vierwöchiger Trainingspause werde ich nächste
Woche ins Wintertraining einsteigen. Die trainingsfreien Wochen
vergingen wie im Flug und ich genoss diese Zeit wie sooft
in vollen Zügen. Es war schön, auch mal wieder in
den Tag hineinleben zu können ohne mich aufs Training
zu fokussieren. Aber nun freu ich mich auch wieder auf die
Vorbereitung für 2012. Mein Trainer Toni Uecker und ich
werden auch im kommenden Jahr wieder zusammenarbeiten und
darüber freu ich mich besonders. Ich bin auf jeden Fall
motiviert bis in die Haarspitzen und werde für meine
selbstgesteckten Ziele weiterhin an mir arbeiten.
2012 werde ich meinen Fokus nicht nur aufs "Cross-Country"
setzen. Der Gesamtweltcup im "Sprint" sowie die
Deutsche Meisterschaft in dieser Disziplin werden wichtige
Rennen für mich sein. Eine Nominierung zur Sprint WM
ist ebenfalls eines meiner Ziele und ich denke bei guter Vorbereitung
wird dies auch möglich sein. Vorausgesetzt es kommt nichts
Unvorhergesehenes dazwischen!
Ehrengast beim
Burgrace in Hecklingen: 13.10.2011
Letztes Wochenende war ich als Ehrengast beim "Hecklinger
Burgrace" eingeladen. Es war schön, ein MTB-Rennen
mal aus einer anderen Perspektive zu erleben und die Möglichkeit
zu haben, mir in aller Ruhe die Rennen der Kids anzuschauen.
In zwei Kategorien gab ich den Startschuss, wurde interviewt,
schrieb fleißig Autogramme und führte gemeinsam
mit den Organisatoren die Siegerehrung der Kids-Kategorien
durch. Ein rundum schöner Tag.
Saisonrückblick
2011
Die Vorbereitung auf die Rennsaison verlief nach Wunsch
und ich konnte mich mit Langlaufen (skaten), Kilometerschrubben
auf Mallorca und einer wettkampfspezifischen Vorbereitung
auf Zypern gut für die neue Saison rüsten. Die ersten
internationalen Rennen auf Zypern liefen zufriedenstellend
und ich fuhr zweimal in die Top Ten. Ende März absolvierte
ich im Radlabor in Freiburg den besten Leistungstest, den
ich jemals gefahren war. Von März bis Juni musste ich
ein paar "harte" Monate verkraften (sowohl in privater
als auch sportlicher Hinsicht). Im April hatte ich nicht nur
zwei Defekte, sondern brach mir beim Training in Haiming (AT)
auch noch die Speiche am Handgelenk. Eine zweimonatige Pause
war nicht zu vermeiden und meine geplanten Saisonhöhepunkte
"Deutsche Meisterschaft im XC" sowie der Heimweltcup
in Offenburg waren geplatzt. Im Juli stieg ich dann langsam
wieder mit regionalen Rennen ins Wettkampfgeschehen ein. Die
zwei Weltcups im August waren total enttäuschend. In
Tschechien hatte ich nach einem sehr schweren Sturz eine Blockade
im Kopf und es ging nichts mehr. In Italien machte mir die
Hitze ganz schön zu schaffen... Das einzige internationale
Rennen (die Vorbereitungsrennen auf Zypern ausgenommen), bei
dem ich ein "richtig gutes Körpergefühl"
hatte, war die Swissbiketrophy in Bern. Trotz Defekt fuhr
ich dort auf einen starken 9. Rang. In der internationalen
Bundesliga konnte ich aufgrund von Krankheit und Verletzung
leider nur zwei Rennen bestreiten. Regionale Siege und der
Titel der Baden-Württembergischen Meisterin machten mir
nach meiner Verletzung den Einstieg zurück ins Renngeschehen
etwas leichter...
In solch "harten" Zeiten ist jeder Sportler umso
mehr auf sein Umfeld angewiesen. Es gab Einige, die jederzeit
ein offenes Ohr für mich hatten: Mein Freund Andy war
bei vielen Wettkämpfen wieder an meiner Seite und trug
einen Teil dazu bei, dass ich mich im fahrtechnischen Bereich
weiter steigern konnte. Mein Physiotherapeut Ralf Koller-Schonhard
vom City Gesundheits- und Trainingszentrum in Basel war
ebenso eine sehr große Stütze für mich.
Wenn es mal wieder irgendwo zwickte oder weh tat, fand er
immer eine Lösung zu diesem Problem. Auch in mentaler
Hinsicht tat es gut, ihn an meiner Seite zu haben. Mein
Trainer Toni Uecker gestaltete meine Trainingsplanung und
nahm sich für Telefonate und gemeinsame Treffen stets
sehr viel Zeit. Auch für ihn war es bitter, dass ich
solch eine Saison hatte. Teamchef Bernhard Mollnhauer übte
wie sooft keinerlei Druck auf seine Athleten aus, sondern
gab ihnen den nötigen Rückhalt und die Zeit, die
sie brauchten... Das Team "Easton Rockets" hatte
dieses Jahr viele Höhen, musste jedoch auch mit einigen
Verletzungen unterschiedlichster Athleten kämpfen.
Nicht zu vergessen Maurice Moser und seine gesamte Crew
vom City Gesundheits- und Trainingszentrum. Sowohl in der
Vorbereitung, als auch in der Zeit meiner Verletzungspause
schätzte ich es sehr, mein Krafttraining in einem professionellen
Umfeld absolvieren zu können. Ein Dank geht auch an
meine Arbeitskolleginnen und Kollegen. Es ist toll die Möglichkeit
zu haben, Beruf und Sport so kombinieren zu können.
Und natürlich meine Familie und meine Freunde. Fans
am Streckenrand sorgen immer für Stimmung am Streckenrand.
Ich freu mich auch über die zahlreichen Besuche auf
meiner Website. Im Schnitt hatte ich während der Wettkampfsaison
1268 Besuche pro Monat. Mein Webmaster Markus Christ sorgte
jedes Mal für schnelle Updates.
ICH DANK EUCH ALLEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Saisonabschluss beim Int. Bundesligafinale
in Bad Salzdetfurth (XC / C1): 24./25.09.2011
Letztes Wochenende fuhren Andy und ich gemeinsam
nach Niedersachsen zum Finallauf der Internationalen Bundesliga.
Dies war auch gleichzeitig die letzte Teammaßnahme
der "Easton Rockets". Ein hochkarätiges Starterfeld
aus 9 Nationen kündigte sich bei den Frauen an. Am
Samstag startete ich zur Vorbelastung beim Sprintcup und
qualifizierte mich dort für den Finallauf. Leider startete
ich in diesem Lauf alles andere als optimal (ich kam nicht
sofort ins Pedal). Von der letzten Position fuhr ich zwar
noch auf vier vor und wurde somit beste Deutsche, doch gleichzeitig
war das auch die Holzmedaille für mich. Wusste im ersten
Moment nicht, ob ich mich jetzt freuen oder ärgern
sollte... Es gewann die Schwedin Kajsa Snihs. Am darauffolgenden
Tag fuhr ich das XC-Rennen. Im großen und ganzen kann
ich mit dem Rennverlauf zufrieden sein. Hatte das Gefühl,
dass ich in den Anstiegen nicht ganz so viel Power hatte,
doch die Downhills liefen dafür umso flüssiger
und ich konnte diese in vollen Zügen genießen.
Letzten Endes Rang 12 und ein paar Weltranglistenpunkte.
Ein gelungener Saisonabschluss!
Es gewann Irina Kalentieva (RUS) vor Gunn-Rita Dahle Flesjaa
(NOR) und Blaza Klemencic (SLO). Werde diese Woche noch
ein paar Trainings absolvieren und mich dann in die Trainingspause
verabschieden. In den kommenden Wochen werd ich nun all
die Dinge tun, für die ich während der Rennsaison
kaum Zeit gefunden hatte.
Sieg beim Schwarzwälder
Tälercup im Obermünstertal: 18.09.2011
Am Mittwoch wagte ich mich nach dem Infekt wieder
aufs Bike und absolvierte ein lockeres Training. Donnerstag
hatte ich nach einer kürzeren intensiven Einheit das
Gefühl, dass mein Körper wieder bereit für
eine Wettkampfbelastung ist. In erster Linie ging es mir
darum auf meinen Körper zu hören und ein "gutes
Körpergefühl" zu entwickeln. Unmittelbar
nach dem Start konnte ich mich absetzen und meinen Vorsprung
kontinuierlich ausbauen. Es lief sehr gut. Durch den Regen
war die Strecke sehr aufgeweicht und das Rennen wurde zur
Materialschlacht. Im Grossen und Ganzen hatte ich außer
ein paar Chain-Sacks keine Probleme. Im Ziel durfte ich
mich dann über den Sieg freuen. Die Plätze zwei
und drei belegten Hanna Klein und Saskia Hauser. In der
Gesamtwertung belegte ich mit zwei Siegen und einem 2. Platz
Rang 3 in dieser Serie (Serie besteht aus 7 Rennen).
Kommendes Wochenende werde ich beim Finallauf der Internationalen
Bundesliga in Bad Salzdetfurth an den Start gehen.
Infekt verhindert
Start in Heubach: 10.09.2011
Leider werde ich auch beim dritten Lauf der Internationalen
Bundesliga nicht teilnehmen können. Erhöhte Entzündungswerte
im Blut bestätigten die Vermutung meines Physiotherapeuten,
dass ich mir einen Infekt eingefangen haben könnte.
Alles begann mit Rückenschmerzen und ich schob diese
Beschwerden auf eine muskuläre Überlastung. Ende
der Woche fühlte ich mich jedoch so schwach, dass ich
mein Blut untersuchen ließ. Jetzt heißt es ruhen
und darauf hoffen, dass ich für die letzten Rennen
der Saison wieder fit bin.
Swiss-Bike-Trophy
/ Bern: 25.08.2011
Am Donnerstagabend fuhr ich nach Bern zur Swiss-Bike-Trophy.
Diese Veranstaltung wurde nicht wie die Jahre zuvor auf
dem Gurten sondern in der Innenstadt (direkt vor dem Bundeshaus)
durchgeführt. Ein 1.6km langer Rundkurs mit jeder Menge
künstlicher Hindernisse und einigen Treppen bot den
Zuschauern Einiges an Action. Es galt 12 Runden zu bestreiten,
wobei die überrundeten Fahrer sofort aus dem Rennen
genommen wurden. In der ersten Runde fühlten sich meine
Beine gar nicht so toll an und ich kam als 16.te aus der
ersten Runde. Doch ich arbeitete mich dann kontinuierlich
nach vorne und es lief besser. Leider bekam ich bereits
im ersten Renndrittel Probleme mit meiner Schaltung (ich
konnte nicht mehr aufs große Kettenblatt schalten).
Ich versuchte dann durch Ziehen am Schaltzug die Kette aufs
große Ritzel zu bekommen. Leider hielt das nie lange
und die Kette fiel regelmäßig zurück aufs
kleine Blatt. Im Ziel war ich dann total happy, als ich
erfuhr, dass ich den 9. Rang und einige Weltranglistenpunkte
einfahren konnte. Das war ein richtig tolles Erfolgserlebnis
für mich! Rang acht wäre ohne dieses Malheur auf
jeden Fall drin gelegen!
Es gewann Nathalie Schneitter (CH) vor Lea Davison (USA)
und Katherine Compton (USA).
Racer Bikes
Cup in Muttenz (XC, C1): 28.08.2011
Drei Tage nach der Swiss Bike Trophy ging ich in Muttenz
beim Racer Bikes Cup an den Start. Der flache Kurs mit nur
einem längeren Anstieg war nicht zu unterschätzen.
Die Elite Damen fuhren 6 Runden. Leider fehlte mir an dem
Tag die nötige Power in den Beinen und in der ersten
Runde verlor ich aufgrunde einer total "doofen Situation"
den Anschluss an eine größere Gruppe. Ich versuchte
immer wieder in der Fläche Gas zu geben aber es blieb
beim Versuch. Ich kam einfach nicht heran und fuhr mich
platt. Ich hatte null Power und der einzige Anstieg dieses
Rennens wurde für mich bereits in der zweiten Runde
zur Qual. Ich versuchte das Beste aus mir rauszuholen doch
über Rang 17 kam ich an diesem Tag leider nicht hinaus.
Es gewann Annie Last (GBR) vor Sabine Spitz (GER) und Kathrin
Stirnemann (CH).
XC-Weltcup Val
di Sole (Italien): 20.08.2011
Am Donnerstagabend fuhr ich mit Andy nach Commezzadura
zum Triple-Weltcup (XCO, Downhill, Four Cross). Freitagmorgen
drehte ich lediglich zwei Runden auf dem 4.5km langen Rundkurs.
Technisch war die Strecke eher einfach einzustufen, physisch
war diese jedoch verdammt hart: Ein ständiges Auf und
Ab mit sehr steilen Anstiegen bot keinerlei Erholungsmöglichkeiten.
Am Samstagvormittag wurde ich dann als 79. Fahrerin an die
Startlinie gerufen. Leider gab es vor mir in der wichtigen
Startphase einen Sturz und ich konnte meine Stärke
(schnelle Starts) nicht voll zu meinen Gunsten nutzen. Ich
reihte mich so um Rang 50 ein. Es war ein verdammt hartes
Rennen. Die Hitze machte mir von Runde zu Runde mehr zu
schaffen. Es war ein Kampf gegen mich selbst. Ich bin gegen
Ende so dermaßen eingegangen, dass ich mich im Ziel
auf die Wiese setzen musste und mir literweise Wasser über
den Kopf goss. Ich hatte eine knallrote Rübe und war
einfach platt. Rang 53 war zwar nicht das, was ich mir erhofft
hatte, aber es war positiv für mich, dass ich ein besseres
Körpergefühl hatte als noch die Woche zuvor in
Nove Mesto. Die Rennhärte fehlt mir jedoch noch und
ich brauche noch ein paar Rennen um in Form zu kommen.
Am Donnerstagabend werde ich beim City-Race in der Berner
Innenstadt an den Start gehen, bevor dann am Sonntag der
Racer-Bikes-Cup in Muttenz ansteht. Ich freu mich drauf
XC-Weltcup Nove
Mesto Na Morave (CZE): 12.08. / 14.08.2011
Eine anstrengende Woche mit viel Reisestress liegt
nun hinter mir und ich kann leider nicht viel Positives
berichten. Montagnachmittag fuhr ich nach der Arbeit auf
eine Fortbildung in den Westerwald und am frühen Donnerstagmorgen
flog ich dann von Frankfurt nach Berlin zu Bernhard (Teamchef
der Easton Rockets). Wir fuhren zu dritt (mit Teamkollege
Lukas Kaufmann) nach Nove Mesto Na Morave. Donnerstagabend
ging ich mit Lukas locker joggen, bevor wir am Freitag unser
erstes Training auf der Rennstrecke absolvierten. Während
des Trainings brach leider das Oberrohr meines Carbonrahmens,
doch Bernhard hatte glücklicherweise ein Ersatzrad
dabei. Am Abend fand der "Eliminator-Sprint" statt
und ich war ziemlich aufgeregt. Zuerst fand ein Einzelzeitfahren
statt: Die 32 besten Fahrerinnen wurden in verschiedene
"Heats" eingeteilt. In den Heats starteten jeweils
vier gegeneinander und die besten zwei kamen in die nächste
Runde. Beim Einzelzeitfahren passierte mir ein gravierender
Fehler (ich entschied mich zu spät für eine Linie
und blieb mit dem Lenker an einem Baum hängen). Somit
fuhr ich lediglich die 23.schnellste Zeit. Fürs Weiterkommen
hatte dies trotzdem noch gereicht. Im Achtelfinale schied
ich dann leider als dritte aus. Rang 22 war eine kleine
Enttäuschung, doch ich hakte dies als "Erfahrung"
recht schnell ab.
Am Samstag fühlte ich mich auf der Strecke überhaupt
nicht mehr wohl. Bin in einem anspruchsvollen Felsen-Drop
gestürzt und riss mir mein Knie auf. Dieser Sturz blieb
dauerhaft in meinem Kopf hängen. Am nächsten Morgen
startete ich mit der Startnummer 70 beim XC-Rennen. Ich
startete gut, überzog nicht und hatte mich nach der
Startloop um 21 Positionen nach vorne gearbeitet. In der
ersten Runde stürzte ich wieder voll auf mein Knie
(an der gleichen Stelle wie am Vortag). Ich kam total aus
dem Rhythmus, war völlig verkrampft und saß total
steif auf dem Rad. Es ging gar nichts mehr. Ich machte viele
Fehler und war innerlich total blockiert. Durch den Sturz
verrutschte die Bremsschelle, und ich konnte die Hinterradbremse
nicht mehr richtig betätigen. Es lief überhaupt
nicht. Technisch fuhr ich schlecht, die Beine hatten keine
Power und die 80% Regelung sorgte dafür, dass ich vorzeitig
aus dem Rennen genommen wurde. Rang 57 war trotz Weltranglistenpunkten
ein enttäuschendes Resultat für mich.
Am Donnerstagabend werde ich zum nächsten Weltcup nach
Val di Sole reisen und ich hoffe stark, dass sich dort ein
besseres Renngefühl einstellen wird und ich meine Leistung
abrufen kann!
XC-Rennen in
Urach (Tälercup): 24.07.2011
Nach einer harten Trainingswoche startete ich am
Sonntag beim Tälercup in Urach. Durch die widrigen
Wetterverhältnisse entpuppte sich die Strecke als gutes
Techniktraining für mich. Nach dem Start setzte ich
mich an die zweite Position und konnte das hohe Tempo von
Helen Grobert nicht mitgehen. Meine Beine fühlten sich
schwer an und im Anstieg fehlte mir die nötige Power.
Im Ziel durfte ich mich dann trotzdem über den zweiten
Platz freuen. Rang drei belegte Almut Grieb.
Artikel aus der
Badischen Zeitung zum Landesmeistertitel: 24.07.2011
Link zum Artikel aus der Badischen Zeitung vom 20.07.11
zur Baden-Württembergischen Meisterschaft.
http://www.badische-zeitung.de/sport/radsport/ein-zuckerli-fuer-den-formaufbau
Baden-Württembergische
Landesmeisterin (XC): 18.07.2011
Letztes Wochenende nutzte ich die Baden-Württembergischen
Meisterschaften in Dettingen an der Erms um weiter an meiner
Rennhärte zu feilen. Bei strahlendem Sonnenschein fiel
am Samstagmittag der Startschuss. Unmittelbar nach dem Start
konnte ich mich von meinen Gegnerinnen absetzen und meinen
Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Gegen Ende des Rennens
ließ meine Konzentration etwas nach und mir passierten
ein paar Flüchtigkeitsfehler. Aufgrund meines Vorsprungs
war dies für meinen Sieg jedoch unbedenklich. Erfreulich
für mich war, dass ich während des ganzen Rennens
ein richtig gutes Gefühl hatte. Für die kommenden
internationalen Rennen im August stimmt mich dies sehr positiv!
Die Plätze zwei und drei belegten Almut Grieb und Nina
Kunz.
Artikel
aus der Badischen Zeitung zum Heimsieg in Freiburg: 18.07.2011
Link zum Artikel aus der Badischen Zeitung vom 12.07.11
zu meinem Heimsieg in Freiburg.
http://www.badische-zeitung.de/sport/radsport/dold-gewinnt-heimrennen
Sieg beim
Tälercup in Freiburg (XC): 11.07.2011
Am Wochenende organisierte mein Verein "RIG-Freiburg"
den Tälercup in Freiburg (St. Ottilien) und ich startete
am Sonntag somit als Lokalmatadorin bei diesem Event. Unmittelbar
nach dem Start konnte ich mich an die Spitze setzen und
meinen Vorsprung Runde für Runde ausbauen. Ich spürte,
dass mir die Rennhärte schon noch fehlt und gegen Ende
des Rennens hatte ich in den Uphills schon etwas gelitten.
Der Downhill war zu kurz um so richtig Zeit rausholen zu
können. Erfreulich für mich war, zu spüren,
dass ich Woche für Woche Fortschritte mache und die
Sicherheit in den Abfahrten so langsam aber sicher wieder
zurückkommt. Die Plätze zwei und drei belegten
Ann-Katrin Hellstern und Agnes Naumann.
Erster XC-Einsatz
nach dem Speichenbruch (Kitzalpbike / C1): 02.07.2011
Nach Kirchzarten entschied ich mich die Schiene beiseite
zu legen und meine Hand langsam aber sicher wieder an die
Belastungen des Mountainbikens zu gewöhnen. Nutzte
hierbei auch gleich die Gelegenheit um beim Kitzalpbike
in Kirchberg (Tirol) XC-Luft zu schnuppern. Nachdem ich
mit Andy am Freitagabend anreiste und wir im Regen die Strecke
abfuhren, riet er mir, auf einen Start zu verzichten. Durch
die schlechten Witterungsverhältnisse war die Strecke
die reinste Rutschpartie und es gab viele Stücke, die
mit einem Wurzellabyrinth gespickt waren. Ein Sturz hätte
für meine Hand schlimm ausgehen können. Da ich
jedoch wie sooft meinen "eigenen Kopf" habe, entschied
ich mich zu starten. Stellte mich einfach auf ein "Run
and Bike" ein. Der Start war recht gut und ich reihte
mich an 3. Position ein. Das hielt jedoch nicht lange...
Bekam bereits in der ersten Runde große Probleme mit
der Schaltung (ständig rutschte mir die Kette vom kleinsten
Gang hinter die Kassette => ein mühsames Gezerre
war dann die Folge und ich verlor durch den Mist mehrere
Minuten). Es war die reinste Materialschlacht. Technisch
hatte ich Mühe und ich rannte viele Passagen, die ich
vor meinem Speichenbruch mit Bravour gefahren wäre.
Rang 7 und eine ordentliche Anzahl Weltranglistenpunkte
sprang trotzdem noch für mich heraus. Durch meine zehnwöchige
Wettkampfpause verlor ich nicht nur jede Menge Weltranglistenpunkte,
sondern auch die "Rennhärte", die ich mir
in den nächsten Wochen bei regionalen Rennen Stück
für Stück wieder aufbauen möchte. Im August
stehen die Weltcups in Tschechien und Italien an, bevor
ich mich dann auf die letzten Rennen der Int. Bundesliga
konzentrieren werde.
Lady-Bikefahrtechnikkurse
in Basel, 25.06.2011
Der Veloplus in Basel organisierte wie bereits die Jahre
zuvor Bikefahrtechnikkurse von Frauen für Frauen. Die
letzten drei Wochen hatte ich zusammen mit Irene Brodmann
das Vergnügen die Kurse zu leiten. Am ersten Abend
lag der Schwerpunkt auf diversen Gleichgewichtsübungen
und die letzten zwei Abende fanden im Gelände statt.
Die ungezwungene und lockere Atmosphäre in den Gruppen
war richtig toll und es bereitete mir große Freude
zu sehen, wie die Ladies nach und nach ihre Angst überlisten
konnten. Also Mädels: Fleißig weiterüben,
dann kommt die Sicherheit fast von allein :-)
Der Weg ist das Ziel: 20.06.2011
Nachdem ich letztes Wochenende erstmals eine längere
und intensivere Biketour geniessen konnte, war ich mir sicher,
dass ich nun soweit bin um wieder in die Rennsaison einzusteigen.
Der Black-Forest-Ultra Bike in Kirchzarten bot sich hierfür
auch gut an: Eine technisch leichte Streckenführung
war für mein Handicap mit der Schiene ideal für
den Wiedereinstieg. Fühlte mich die letzten Tage vor
dem Rennen jedoch etwas schwach und hatte Kreislaufprobleme.
Da die Vorbelastung am Samstag OK war, war ich guten Mutes
für das Rennen. Ich entschied mich für die 78km
/ 2100Hm - Runde. Leider hatte ich im ersten Anstieg zum
Hinterwaldkopf ein ganz schlechtes Körpergefühl
und keinerlei Kraft in den Beinen. Mein Arm fing bereits
nach einer halben Stunde an zu kribbeln und ich hatte dann
bald auch kein Gefühl mehr im Daumen. Als es dann noch
in Strömen anfing zu regnen und ich vor Kälte
zitterte, beendete ich das Rennen nach ca. zwanzig Kilometern
vorzeitig. Theoretisch wäre ich nächstes Wochenende
gerne beim RacerCup in Chur gestartet, doch ich muss mir
jetzt nun eingestehen, dass ich bzw. mein Körper noch
etwas Zeit brauchen!
Erste Trainingsfahrten
im Gelände: 09.06.2011
Die letzten Tage konnte ich mein Training erstmals wieder
in leichtem Gelände absolvieren. Ich schätzte
es richtig mal wieder biken zu dürfen und genoss dies
auch in vollen Zügen. Nächstes Wochenende werde
ich beim "Black-Forest-Ultra-Bike" in Kirchzarten
an den Start gehen und es wäre gelogen wenn ich sagen
würde:"Mal sehen wie's läuft. Platzierung
ist zweitrangig...." Ich wünsch mir ein gutes
Rennen fahren zu können!
Bis zu meinen ersten XC-Einsätzen nach der Verletzung
muss ich mich noch etwas gedulden. Die Schiene schränkt
mich in den Abfahrten noch ziemlich ein und das "Vertrauen
in meine Fahrtechnik" muss in der nächsten Zeit
erst wieder zurückgewonnen werden.
"step by
step" zurück aufs Bike: 31.05.2011
Nach vier Wochen sah das Röntgenbild gut aus
und die Heilung der Speichenfraktur verläuft positiv.
Heute Abend durfte ich eine für mein Handgelenk speziell
angefertigte Schiene abholen, die mir das Radfahren nun
wieder ermöglichen soll. Die ersten Tage werde ich
zwar "nur" auf der Strasse fahren, doch ich freu
mich darauf, mal wieder ein paar Runden an der frischen
Luft drehen zu können!
Positives MRI-Ergebnis:
12.05.2011
Das MRI konnte die Erstdiagnose (Kahnbeinbruch) glücklicherweise
nicht bestätigen. Es handelt sich lediglich um eine
"Speichenfraktur". Den Gips bin ich zwar nicht
losgeworden, aber es ist trotzdem ein positives Ergebnis
für mich: Ein wesentlich schnellerer Heilungsprozess
ist anzunehmen. Wenn sich der Bruch bis zur nächsten
Kontrolle Ende Mai nicht verschiebt, wird mir eine spezielle
Schiene angefertigt, die es mir ermöglichen sollte
das Training wieder aufzunehmen. Und wenn alles ganz gut
läuft, dann kann ich bald auch wieder Rennen fahren.
Ich glaube fest daran!
Handwurzelknochen
(Kahnbein) gebrochen: 03.05.2011
Am Wochenende stand ein C1-Rennen in Haiming (Ötztal)
auf dem Rennkalender. Bei der Streckenbesichtigung am Samstag
fühlte ich mich auf dem technisch sehr anspruchsvollen
Kurs wohl. Eine Strecke die es absolut in sich hatte: Keine
Erholungsmöglichkeiten, steile Anstiege und technisch
knifflige Abfahrten. In der letzten Abfahrt passierte dann
leider das Unglück. Ich zögerte einen kurzen Moment,
bremste ab und fuhr daraufhin viel zu langsam in ein Steilstück
rein. Das Rad überschlug sich, ich landete auf den
Füssen und rannte bergab. Um zum Stillstand zu kommen
nutzte ich einen Baum zum abbremsen. Konnte danach nicht
mehr aufs Rad sitzen. Das Abstützen bzw. Lenkerheben
war gar nicht mehr möglich. Die Diagnose im Krankenhaus:
Kahnbeinbruch (ein Handwurzelknochen) und somit ca. 10 Wochen
Wettkampfpause
Nun lasse ich mich in Basel in der Cross-Klinik weiterbehandeln.
Ein MRI am Donnerstag wird zeigen, wie lange ich wirklich
pausieren sollte. Evtl. kann der Bruch geschraubt werden
und das würde den Heilungsprozess erheblich verkürzen.
Meine Saisonhöhepunkte "Weltcup Offenburg"
und "Deutsche Meisterschaft XC" fallen dieses
Jahr leider ins Wasser. Muss meinen Fokus nun auf die zweite
Saisonhälfte setzen!
Internationale
Bundesliga in Münsingen (XC / C1): 16./17.04.2011
Am Samstagnachmittag nutzte ich das Sprintrennen zur Vorbelastung.
Ich freute mich riesig darauf und fuhr beim Einzelzeitfahren
die drittschnellste Zeit. Im Viertelfinale beim ersten Heat
kam es dann leider zu einem Crash und ich schied aus. Sehr
schade. Statt mich zu gedulden, riskierte ich zuviel...
Beim Sprint gehört halt immer auch eine Portion Glück
dazu. Ich hakte es ziemlich schnell ab und fokussierte mich
auf das XC-Rennen am darauffolgenden Tag. Das Damenfeld
war mit 46 Teilnehmerinnen aus 12 Nationen hochkarätig
besetzt und mein Ziel war klar in die Weltranglistenpunkte
reinzufahren (Top 15). Mir gelang ein richtig guter Start
und ich fand recht bald einen guten Rhythmus. Als ich dann
eine gute Fünfer-Gruppe gefunden hatte, bekam ich Probleme
mit der Schaltung. Ein Stopp an der Tech-Zone ließ
sich nicht vermeiden und ich ließ dieses Problem beheben.
Die Gruppe war leider weg und ich musste mich die letzten
drei Runden allein durchschlagen. Leider sprang nur der
19. Platz heraus. Aufgrund des Defektes eine große
Enttäuschung für mich.
Ich spüre, dass ich immer besser in Form komme. Schade
ist nur, dass ich dies in den Ergebnissen noch nicht zeigen
konnte. Ich glaube fest an den Tag, an dem einfach mal alles
passen wird!
Es gewann Elisabeth Brandau vor meiner Teamkollegin Annika
Langvad und Sabine Spitz.
XC-Rennen in
Lugano / Tesserete (Racer Bikes Cup) : 12.04.2011
Zu Beginn der letzten Woche versuchte ich sooft es ging
mein neues Material auf Herz und Nieren zu prüfen.
Schließlich war es wichtig, mich so gut es ging auf
das neue Race-Bike einzustellen.
Lugano sollte für mich und meinen Trainer eine wichtige
Standortbestimmung werden. Ein verhaltener Start mit zunehmendem
Tempo in den folgenden Runden wäre das Ziel gewesen.
Leider kam alles ganz anders und das Rennen war bereits
nach der ersten Runde für mich beendet.
In einer schnellen Abfahrt mit vielen Richtungsänderungen
verweigerte meine neue Bremse ihren Dienst und ich stürzte.
Als ich meinen Lenker wieder geradegebogen hatte, fuhr ich
nur noch sehr sorgsam die Runde zu Ende und beendete das
Rennen aufgrund dessen sofort. Wollte mir durch so einen
Mist nicht meine Saison ruinieren. Was wäre gewesen,
wenn es nicht nur bei Schürfungen und blauen Flecken
geblieben wäre?
Es gilt jetzt herauszufinden, ob die Kombination Bremsscheiben
und Bremsbeläge nicht optimal gewählt wurde. Bis
das rausgefunden wurde, werde ich jedoch auf meine letztjährige
Bremse setzen. Für jeden Sportler ist es absolut ärgerlich,
wenn aus materialtechnischen Gründen ein Rennen nicht
zu Ende gefahren werden kann.
Nächstes Wochenende starte ich beim ersten Lauf der
Int. Bundesliga in Münsingen!
Racer-Bikes-Cup
in Schaan / Liechtenstein (XC / C1): 27.03.2011
Die erste wichtige Standortbestimmung der Saison fand beim
Racer-Bikes-Cup in Schaan statt. Auf dem Rundkurs von 4km
/ 150Hm sollten 8 Runden absolviert werden. Mir gelang ein
sehr guter Start und ich kam als 10. mit 21 Sekunden Rückstand
zur Spitze aus der ersten Runde. Im Laufe des Rennens verlor
ich dann leider einige Plätze. In den letzten beiden
Runden krampften meine Beine und ich konnte den langen Anstieg
leider nur noch ohne jeglichen Druck fahren. Letzten Endes
bin ich dann mit Rang 15 noch in den Weltranglistenpunkten
gelegen. Dies war lediglich mein Minimalziel!
Technisch fuhr ich stark und der Abstand zur Spitze ist
trotz den Krämpfen kleiner geworden. Das war zumindest
ein kleiner Trost und motiviert mich für die weiteren
Rennen. Als nächstes werde ich in zwei Wochen beim
Racercup in Lugano weiterhin an meiner Rennhärte feilen.
Es gewann Elisabeth Osl (AUT) vor Irina Kalentieva (RUS)
und Anja Gradl (GER).
Material wurde
verteilt: 27.03.2011
Am Freitag durfte ich mein neues Material in Empfang
nehmen. Momentan bin ich mit Andy noch ziemlich mit dem
Umzug nach Münchenstein eingespannt, doch nächstes
Wochenende sollte es zeitlich möglich sein, die neuen
Rennmaschinen aufzubauen. Ich freu mich riesig drauf, die
neuen Materialien bald testen zu können!
Kurzes Team-Video
von Zypern: 15.03.2011
Anbei ein kurzer Einblick von meinem Zypernaufenthalt.
Viel Spaß beim Anschauen!
http://www.youtube.com/watch?v=VRm14_r4wyc
Gelungener Abschluss
beim Cyprus Sunshine Cup / Amathous (XC / C1): 06.03.2011
Beim letzten Rennen des Sunshine Cups nahm ich mir
nochmals fest vor in die Weltranglistenpunkte zu fahren
(ein Top-15 Resultat musste also her. Doch ich liebäugelte
gedanklich schon eher mit einem Top-Ten Platz). Der 5.5km
lange XC-Kurs war physisch sehr anspruchsvoll: Ein ständiges
Auf-und Ab mit wenigen Erholungsmöglichkeiten und vielen
Trails, die wenig Überholmöglichkeit gaben...
Daher entschied ich mich am Vortag bei der Streckenbesichtigung
nur eine Runde auf der Strecke zu trainieren. Dies musste
mir für einen kurzen Einblick einfach reichen. Bei
sehr warmen Temperaturen startete ich für meinen Geschmack
etwas zu verhalten ins Rennen. Nach der ersten Steigung
schoss mir bereits das Laktat in die Beine und ich benötigte
etwas Zeit, bis sich das "gute Gefühl" einstellte.
Von Runde zu Runde konnte ich mich somit nach vorne arbeiten
und fand dann schließlich auch recht gut ins Rennen.
In der letzten Runde konnte ich einer Attacke der russischen
Vizemeisterin Ekaterina Anoshina nicht mehr folgen und belegte
somit einen guten 10. Rang mit 12 Sekunden Rückstand
auf Rang 9.
Es gewann meine Teamkollegin Annika Langvad (DEN) vor Lene
Byberg (NOR) und Sabine Spitz (GER).
Der Abstecher nach Zypern hatte sich für mich gelohnt.
Konnte bei zwei von drei Events in die Weltranglistenpunkte
fahren und es ist gut zu wissen, dass dies unter anderen
Umständen beim Afxentia-Stage-Race höchstwahrscheinlich
auch möglich gewesen wäre. Zudem war es schön,
mal eine längere Zeit mit einem Teil des Teams zu verbringen:
Annika, Lukas, Marcel, Bernhard (Teammanager) und Andy (Betreuer).
Wir hatten eine richtig coole Zeit zusammen. Es freut mich
sehr, dass Bernhard Annika ins Team holen konnte. Wir sind
beide sehr positiv eingestellte Mädels und können
bestimmt in vielerlei Hinsicht voneinander profitieren!
Lukas hatte glücklicherweise trotz seines Trainings-Sturzes
in Voroklini die letzten Renntage zu Trainingszwecken nutzen
können.
Nach einer endlos langen Heimreise bin ich nun ziemlich
müde und freu mich auf mein Bett. Zu Hause ist es halt'
doch am Schönsten!
Afxentia Stage
Race / Cyprus Sunshine Cup (XC / HC): 28.02.2011
Da dieses Rennen mit seinem HC Status die Möglichkeit
gab, jede Menge Weltranglistenpunkte einzufahren, war dieses
Rennen hochkarätiger besetzt als die Woche zuvor. Meiner
Teamkollegin Annika und mir gefiel die Strecke auf Anhieb
recht gut und wir fühlten uns beim Training auf dem
Kurs rundum wohl. Viele Trails, anspruchsvolle ruppige Abfahrten
sowie sehr steile Anstiege brachte die Strecke mit sich.
1. Etappe: Zeitfahren (5.5km / 220Hm)
Eine Runde sollte auf dem 5.5km langen Rundkurs absolviert
werden. Ich freute mich auf diesen Tag, da ich mir hierfür
die besten Chancen auf eine Top-Platzierung ausrechnete.
Schließlich sind "kurze und heftige Belastungen"
meine große Stärke! Doch leider kam alles etwas
anders. Ich startete sehr gut, doch bereits nach einigen
Minuten machten meine Beine zu. Rang 13 war zwar bei der
internationalen Top-Besetzung ein ordentliches Resultat
(in die Top Ten fehlten mir acht Sekunden), doch ich bedauerte
es sehr, dass mein Körper an dem Tag nicht mehr leisten
konnte.
Ich fuhr mich danach richtig gut aus und war gespannt, was
der Marathon am nächsten Tag so mit sich bringen würde...
Meine Teamkollegin Annika Langvad gewann das Zeitfahren!
2. Etappe: Point to Point Race (40km / 1300 Hm)
Dieses Rennen begann mit einem neutralisierten Start.
Das gesamte Teilnehmerfeld konnte sich die ersten paar Kilometer
gemütlich einrollen, bevor dann bald die Post abging.
In einer Abfahrt stürzten ein paar Fahrerinnen hinter
mir und mir fuhr jemand ziemlich heftig ins Hinterrad. Mein
Schnellspanner hatte sich aufgrund dessen gelöst und
ich war eine Zeit damit beschäftigt, mein Rad wieder
so einzuspannen, dass die Bremsscheibe nicht mehr schliff.
Das Hauptfeld war weg und ich entschied mich dann meinen
eigenen Rhythmus zu finden und nicht wie verrückt hinterherzufahren.
Schließlich wollte ich bei der 3. Etappe nochmals
alles aus mir herausholen. Ich genoss den endlos langen
Singletrail bergauf und meine Blicke schweiften ab und an
auch mal in die wunderschöne Landschaft. Belohnt wurde
ich nach dem endlos langen Bergauffahren mit einer richtig
geilen Trailabfahrt (wäre das schön, wenn ich
so einen Weg vor meiner Haustür hätte). Machte
tierisch viel Spaß!!! Die letzten Kilometer spürte
ich meine Beine dann doch recht heftig in den Anstiegen
und ich war froh, dass ich mich an diesem Tag nicht voll
verausgabt und leergefahren hatte. Rang 19 sprang immerhin
noch heraus.
Annika konnte auch diese Etappe wieder deutlich für
sich entscheiden.
3. Etappe: XC-Rennen
Leider kommt manchmal Alles anders als man denkt...
Das Rennen wurde ohne mich und Annika gestartet. Aufgrund
von Fehlinformationen hatten wir die falsche Startzeit bekommen.
Die Weltranglistenpunkte konnten wir bei diesem Etappenrennen
somit vergessen (es gab nur Punkte für die Gesamtwertung)
und Annika ging hiermit auch der Gesamtsieg durch die Lappen.
Das war richtig bitter! Um unseren Frust abzulassen gingen
wir biken und die gestrige endlos lange Trailabfahrt wurde
natürlich auch gleich wieder unter die Stollen genommen.
Jetzt heißt es abhaken und nach vorne schauen. Nächstes
Wochenende starten wir beim letzten Rennen des Cyprus Sunshine
Cups in Limmasol.
Cooler Auftakt
beim Cyprus Sunshine Cup in Voroklini (XC / C1): 20.02.2011
Heute fiel der erste Startschuss beim Cyprus Sunshine Cup
in Voroklini. Bei den Elite-Frauen waren 19 Nationen am
Start. Ich freute mich riesig auf den Auftakt meiner XC-Saison
und war gespannt, wie es mir bei der ersten Rennbelastung
so ergehen würde. Hatte erst nach Mallorca angefangen
höhere Intensitäten ins Training einzubauen und
wusste daher überhaupt nicht, wo ich mich einordnen
konnte. Mir gelang ein Traumstart und ich kam als vierte
aus der Startloop raus. In der ersten Runde stürzte
ich leider im Gerangel eines Downhills und kam aus dem Rhythmus.
Lag an 6. Position und ich kam der Japanerin -auf Rang 5-
immer näher. Leider bin ich in der letzten Runde so
eingegangen und hatte noch ein paar Kettenklemmer, die mich
immer wieder aus dem Rhythmus brachten. Letzten Endes Rang
8, ein paar Weltranglistenpunkte und beste Deutsche. Ein
cooler Auftakt!
Meine dänische Teamkollegin Annika Langvad gewann das
Rennen mit deutlichem Vorsprung!
Lukas Kaufmann (unser Schweizer) stürzte am Freitag
beim Training auf der Strecke leider so schwer, dass er
sich mehrere Prellungen zuzog und eine Schnittwunde im Krankenhaus
genäht werden musste. Wir wünschen ihm, dass er
bald wieder fit wird und eventuell das Etappenrennen am
nächsten Wochenende bestreiten kann.
Wettkampfspezifische Trainingsvorbereitung
auf Zypern: 13.02.2011
Die neue Rennsaison wird schon bald eingeläutet
und ich werde den kompletten "Cyprus Sunshine Cup"
zur wettkampfspezifischen Vorbereitung nutzen. An drei Wochenenden
werden insgesamt drei Rennen gefahren, wobei eines ein dreitägiges
Etappenrennen sein wird (Zeitfahren, Marathon, XC). Durch
den hohen internationalen Status wird dort sicherlich starke
Konkurrenz anzutreffen sein. In erster Linie geht es mir
darum, meinen Körper wieder an die Spitzenbelastungen
eines XC-Rennens zu gewöhnen. Nach den Trainingsblöcken
auf Mallorca bin ich zwar noch nicht vollständig erholt,
doch ich spekuliere trotzdem darauf, die einen oder anderen
Weltranglistenpunkte einfahren zu können.
Freu mich auch darauf, einen Teil meiner Teamkollegen auf
Zypern anzutreffen. Wir werden bestimmt eine gute Zeit miteinander
verbringen können!
Gute Trainingsbedingungen
auf Mallorca: 03.02.2011
Momentan komme ich auf Mallorca in den Genuss perfekter
Trainingsbedingungen. Das Wetter ist beständig und
mild. Ab und an etwas viel Wind, doch wenn ich da an die
eisigen Temperaturen zu Hause denke, dann darf ich mich
hier echt nicht beklagen. Bin sehr zufrieden mit dem Verlauf
meines Trainings und ich hoffe, dass es die nächsten
Tage weiterhin so rund laufen wird. Mein Trainer Toni Uecker
ist ebenfalls mit ein paar Jungs und Mädels angereist.
Eine gute Gruppendynamik mit Begleitfahrzeug hat halt schon
seine Vorteile :.
Schick Euch ein paar warme Sonnenstrahlen in die Heimat.
Bis bald!
Mallorca rückt
näher: 20.01.2010
Von den Tagen im Oberengadin hatte ich mich gut
erholt. Die traumhafte Winterlandschaft wird mir noch sehr
lange in guter Erinnerung bleiben. Die letzten Tage fand
man mich vermehrt im Kraftraum wieder. Nächste Woche
darf ich bereits erneut meine Koffer packen: 10 Tage Mallorca!
Kilometerschrubben auf dem Rennrad bei hoffentlich milden
und schneefreien Bedingungen :-)
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